Unterwegs in Westafrika – TEIL 2 (Ghana: Strand,Dschungel und Kanonen)
Freitag, 9. Mai 2008 | von Markus Maassen
…nun sind wir auf der vierten und letzten Etappe auf der Rundreise von Klara und mir (Markus) durch Westafrika und diese ging nach Ghana. Die einzige ehemalige britische Kolonie in Westafrika – somit englischsprachig.
Zunächst machten wir Station in Kumasi bei JENS (sei gegrüßt!) und besuchten den anliegenden Kratter-See. In Kumasi ist Kofi Annan geboren und auch zur Schule gegangen.
Nach einer Nacht in Kumasi brachen wir auf, um ans lang ersehnte Meer zu gelangen und landet direkt im paradiesischen “Green Turtel Beach” (Bei Takoradi).
Nach den erlohelden Strandtagen machten wir uns auf den Weg nach Cape-Coast, der Bildungshauptstadt Ghanas.
Dort besichtigten wir die nahe gelegene Festung von Elima, die den ersten Stützpunkt europäischer Herkunft in Westafrika bildet und von den Portugiesen erbaut wurde. Später übernahmen die West-Indien-Kompanie der Holländer die Festung und betrieben weiter den Sklavenhandel mit den amerikanischen Kolonien. Später wurde Elmina an die Briten verkauft.
Zurück in Cape Coast spazierten wir zur Festung in Cape Coast – Cape Coast Castle. Diese Burg wurde von Holländern erbaut, darauf von vielen verschiedenen Parteien umkämpft: Schweden, einheimische Fetu, Dänen, Schweden und Briten. Hier war der Hauptstützpunkt der Briten für ihren Sklavenhandel der mehrere Millionen Afrikaner nach Amerika brachte.
Heute ist es wie die Festung von El Mina unter UNESCO-Weltkultur Schutz gestellt und ist ein Museum zur Erinnerung an den grausamen und menschenverachtenen Sklavenhandel in der Zeit des 16. Jh. bis 1815 (Verbot des Sklavenhandels) durch Portugiesen, Holländer und Briten, wie anderen europäischen Staaten.
…
weiter ging unsere Reise in den Kakum-National-Park. Nach einer aufregnden Nacht mitten im Regenwald kletterten wir in der Herrgottsfrühe über sieben Brücken (bis zu 40 Meter) durch die Urwaldwipfel. Eine unglaubliche Atmosphäre – wir konnten sogar Jimpansen sehen.
Zu letzt fuhren wir nach Accra (Hauptstadt) und fuhren über die gut ausgebaute 4-spurigen Autobahn (in Burkina undenkbar) zurück nach Ouagadougou.
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