Ankunft der Nachfolger in Ouaga
Freitag, 8. August 2008 | von Nils Goldbeck
Nach einer langen Reise von insgesamt 22 Stunden sind wir in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gut in Ouaga angekommen. Nun beginnen also endlich die 13 Monate, auf die wir uns das letzte halbe Jahr vorbereitet haben.
Am 5.8. setzten wir uns morgens in den Zug um uns dann am Frankfurter Flughafen mit dem AMPO-Zivi Lukas zu treffen. Das Einchecken war entgegen unseren Befürchtungen auch mit großzügigen Handgepäck (3 Gitarren + 3 Rucksäcke mit je 10 kg) kein Problem.
Von Frankfurt ging es weiter nach Casablanca, wo wir die 6 Stunden Aufenthalt mit spontanen Gitarren-Jam-Session überbrückten. Dabei machten wir Bekanntschaft mit einem netten Polizisten, der einfach gleich mitspielte.

Jam-Session am Flughafen Casablanca
In Ouaga wurden wir dann mitten in der Nacht von Souley (unserem Chef), Hannes (unserem Vorgänger) und Serge (einem Freund von Hannes) abgeholt. Auf der nächtlichen Fahrt zu unserem neuen Zuhause, dem Zivi-Haus, konnten wir gleich einen ersten Eindruck von Ouagadougou bekommen.
Am nächsten Tag machten wir uns dann daran, unser Stadtviertel Somgandé zu erkunden, die ersten Bekanntschaften zu machen und Mofas zu kaufen. Letztere werden für die nächsten 13 Monate unsere wichtigsten Transportmittel sein. Auf guten Rat von Hannes und mit Verhandlungshilfe von Yéral haben wir uns zwei P50 (Peugeot) gekauft.

Erkundung des Stadtviertels (v.l.n.r. Jan, Fiene, Hannes)

Fahrt durch unser Stadtviertel Somgande (Tasséré und Jan)

Nils beim ersten Fahrversuch mit der P50
Wir melden uns bald mit weiteren Berichten – jetzt lassen wir uns erstmal mit von den unzähligen neuen Eindrücken überwältigen und genießen noch die gemeinsame Zeit mit Hannes, der uns ein bisschen in die für uns noch neue und unbekannte Welt Burkinas einführen wird.
Jan und Nils
2 Kommentare to Ankunft der Nachfolger in Ouaga
Hey das klingt ja echt nach nem guten Einstieg!
Schon ausprobiert was die Mofas so Spitze fahren? ![]()
Bremsmanöver werden auf den Straßen bestimmt immer wieder ein Erlebnis sein!
Hat es eigentlich hierher der McD**** auch schon geschafft? Und wie ist dort so das Essen?
Grüße aus Bayern
16. August 2008
Die Mofas haben leider keinen Tacho, aber man kann schon gut schnell fahren. Ich würde jetzt mal auf so 50-60 km/h tippen.
McD hat den Sprung nach Ouaga noch nicht geschafft, wäre auch ziemlich unsinnig. Man kann hier sehr gut Essen, es gibt viel Reis mit verschiedenen Soßen und einen hervorragenden Café au lait mit gezuckerter Kondenzmilch.
Grüße aus Ouaga
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