Auf dem Mofa durch die Lande…
Donnerstag, 22. Februar 2007 | von Mathias Hübener
Unser Verein SEWA elektrifiziert nicht nur Schulen, sondern will auch noch Jahre später wissen, was aus der solaren Beleuchtung geworden ist. So schwangen wir uns gestern auf das Moped unseres Kontaktgurus und Stiftediebs Yéral, um die ersten Schulen zu besuchen, die durch SEWA Licht erhielten.
Auf dem Rücksitz seines klapprigen Rollers kämpften wir uns erst durch die wüste Innenstadt, in der Mofas selbst zu viert nebeneinander fahren, und noch überholt werden. Am Stadtrand wurde es ruhiger, und der Roller schneller.
Flagge Mit vom Wind deformiertem Gesicht, und roter Nase durch die brennende Sonne erreichen wir bald unser erstes Ziel, auch zur zweiten Etappe reicht noch eine geteerte Straße heran. Erst die letzte Schule des Tages sollte sich als wahre Aufgabe präsentieren. Mit dem Mofa sollte es nun noch 10 Kilometer durch den Busch gehen, kein Strom, kein Wasser, kaum ein Mensch. Die Schlaglöcher tief, der Boden sandig, die Umgebung trocken!
Immerhin hat sich die Strecke gelohnt. Herzlich empfangen von lachenden Kindern und einer zufriedenen Schulgemeinschaft dürfen wir auf dem Rückweg wieder einen Hahn unser eigen nennen! Da war es nach getaner Arbeit eine echte Belohnung, die trockene Kehle und die heiße Luft mit einer Wohlverdienten eisgekühlten Cola wiederzubeleben. Dazu kam der leckere Hahn, der die Strapazen des Tages verpuffen ließ, und uns für die nächste Reise motivierte – diesmal aber mit dem Auto.
4 Kommentare to Auf dem Mofa durch die Lande…
was ihr habt einen hahn bekommen? habt ihr den gleich gegessen?
Ja, einen Hahn gab es. Gefieder sind beliebte Geschenke auf dem Dorf, um die Dankbarkeit und Freude auszudrücken, manchmal vielleicht auch der Versuch zu schmieren ;-P
Und er wurde direkt gegessen. Weil die Hühner sich hier ziemlich viel bewegen, war er aber ein bisschen zäh…
Gruß, Matze
23. Februar 2007
Daß Ihr Vor- und Nachbesuche bei den Schulen, die schon elektrifiziert sind,und auch bei denen, die noch elektrifiziert werden sollen,durchführt, ist äußerst wichtig. Denn es werden ja Spendengelder verwendet und wenn mit den Anlagen nicht ordentlich umgegangen wird, haben sie ja im kaputten Zustand ihren Sinn verloren. Nämlich die Möglichkeit des Lernens und der Weiterbildung auch nach Eintreten der Dunkelheit. Das solltet Ihr auch konsequent so weiterführen.
Viele Grüße von Mama
Hey..
Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie man sich verändern kann. Siehe 1. Bild… Musste ich ja nen bisl schmunzeln… is echt schön, dass ihr bei all den Strapatzen die ihr da habt nich den Humor verliert.
Greetz Mani
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