Der gute Wille auf Ouagadougous Straßen

Freitag, 29. Juni 2007 | von Mathias Hübener

Wenn in Ouagadougou ein Hausumbau ansteht, oder in die Jahre gekommene
Häuser abgerissen werden, findet der Bauschutt schnell Verwendung. Die
Schlaglöcher sind tief in der Stadt, und der bevorstehende Regen wird
neue Rinnen in die roten Sandpisten reizen. So werden die Steinbrocken
auf die Straße geworfen, Löcher zum Auffüllen finden sich immer. Die
Steine kleinzuhacken wäre zu viel des Guten. Stattdessen hofft man auf
große Lastwagen, die den Schutt zu Staub fahren.
Straßenausbesserung
Es klappt gut – und wenn die Brocken noch richtig groß sind, kommt auch
mal ein Knabe mit seinem Eselskarren, um die Steine, oder selbst
zerbrochene Fliesen, für anderweitige Reparaturen am Haus einzusetzen…

Kategorien: Notizen, Ouagadougou

3 Kommentare to Der gute Wille auf Ouagadougous Straßen

Tine
30. Juni 2007

Und da beschweren wir uns noch über Löcher im Rollsplit, auf unseren deutschen Straßen…

Mutti
30. Juni 2007

Da haben die Reifenhändler und Reparaturwerkstätten bestimmt reichlich zu tun, mal abgesehen von der Gefahr bei Dunkelheit für’s leibliche Wohl. Ist schon krass.
Grüße von Mutti

Matze
5. Juli 2007

Wenn es nur die Berge von Schutt auf den Straßen wären. Aber auch gebuddelte Löcher sind nicht gesichert. Eines abends fährt vor mir ein Moped mit Licht – und schwups war es weg. Es fiel samt Fahrer in eine Baugrube auf der Straße, die für eine Wasserleitung vorgesehen war…

Wir halten die Augen auf im burkinischen Straßenverkehr!

Grüße aus Burkina

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