ASAO-Reise – Teil 2

Sonntag, 18. November 2007 | von Markus Maassen

…und die ASAO-Reise ging weiter…

wir besuchten auch an den folgenden Tagen viele Grundschule als auch Collèges (weiterführende Schulen). Leider konnten sich nicht bei allen Schulen die Direktoren daran erinnern, dass im Mai eine Ankündigung versendet wurden war, somit standen wir auch manchmal völlig alleine da. Oder manchmal war nur einige Kinder aus der Umgebung gekommen, um die viele Nassaras (Weiße) zu bestaunen.

Kinder die Nassaras bewundern

In einem CSPS, das nahe einer Grundschule lag, spendete die Apothekerin der ASAO-Gruppe Medikamente für die Bevölkerung. Dazu wurden die Medikamente erstmal betrachtet und dann erklärt.

Medikamente werden überreicht und erklärt

und dann gings weiter…

Alles zusammen gepackt und dann gehts los… Alle zusammen iner BushaltestelleBlick aus dem Bus - wir fahren quer durchs Land

…und wir landeten in der Schule, auf die der heutige burkinische Botschafter in Berlin gegangen ist….

Die Schule vom burkinischen Botschafter in Berlin

…und schließnlich erreichten wir die Schule von Dialgay. Ein großes Programm mit Ansprachen, Tanz, Gesang und großen Festessen wurde uns geboten.

Traditionneller Tanz

Anmerkung:

Man sollte sich als deutscher Vize-Präsident der NRO die, die Schule finanziert hat, nicht wundern, dass während man eine Rede hält fast alle Zuschauer komentarlos verschwinden und 15 Minuten später wiedergekehren. Es war nicht etwa langweilig oder unhöflich von den Zuschauern gemeint, nein, es war einfach Punkt 18.00 Uhr :)

Am nächsten Tag verabschiedeten wir uns von der ASAO-Gruppe und fuhren zurück nach Ouaga.

Kategorien: Notizen

2 Kommentare to ASAO-Reise – Teil 2

Hannes - Vater
22. November 2007

NRO = Nichtregierungsorganisation

ich habs jetzt auch drauf!!!

Schöne Bilder, friedliche Menschen und glücklichere Kinder als in D, oder täuscht das??

B.G.
14. Dezember 2007

naja, in burkina ist man als Weißer auf dem Dorf so etwas wie ein Wanderzirkus in Persona – gerade als unbekümmerter SEWA-Zivi, der Abseits der Konvention auch mit den Leuten sprechen kann.

Das macht die Kinder natürlich neugierig, aufgeregt und auch ein wenig glücklich.
Abseits dieser Ereignisse führen die meisten Kinder auf dem Land ein unvorstellbar erbärmliches Leben in dem es nicht sehr viel Grund zur Freude gibt.

Deswegen würde ich sagen, das die Kinder in Deutschland glücklicher sind als in Burkina Faso. Allerdings gehen die Burkinischen Kinder sehr viel offenherziger auf Fremde zu – wovon man sich in Deutschland eine Scheibe anschneiden könnte.

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