Urlaub im Süden – Bobo und Banfora

Freitag, 4. Januar 2008 | von Markus Maassen

Weihnachtszeit ist auch Ferienzeit, also nahm ich, Markus, mir einige Tage frei, um mit zwei deutschen Freunden und einem brukinischen Freund den Süden Burkina Fasos um Bobo-Dioulasso und Banfora zu erkunden.

Am 25. Dezember gings dann mit dem Reise-Bus nach Bobo, dort verweilten wir bei der Tante meines Freundes Adama.

Zu nächst besichtigten wir die Altstadt Bobo-Dioulasso, die im 15 Jh. gegründet wurde, von Animisten, Muslime, Gauklern/Händlern, und der Ethnie Dioula. Dabei wurde uns die tradionelle Herstellung von Dolo-Bier (Hirse-Bier) erklärt und wir durften auch mal kosten. Danach gings in die große Moschee von Bobo, die eines der bedeutestens Bauwerke Westafrikas ist – zum klettern bestiegen wir die Türme :)
Dolo-Bier-BrauereiDie Altstadt von Bobo - mehrere Stockwerke, enge verwinkelte Gassen, hügelig und überall grünDie Moschee von Bobo - sudanischen Baustil 1880 erbaut

Am nächsten Tag fuhren wir nach Banfora, um die Wasserfälle und Felsformationen zubesichtigen. Wirklich beeindruckend.

Die Wasserfälle von Banfora - Idylle pur!Ausblick auf die Prährie - so stellt man sich Afrika vor,oder? Die Felsformationen /aus Kalkstein) - hier konnten wir richtig klettern! Gruppenfoto - Markus, Adama, Andrea, Malte und unser Reiseführer

…weiter gings schließlich an einen Fußpferde-See, leider sahen wir jedoch keine.

Den großen See erkundeten wir mit dem Runderboot

… am letzten Tag gings dann nochmal mit den Mopeds in die Umgebung von Bobo – wir besichtigten das auf einem Berg gelegene Dorf Koro – hier leben Animisten, Protestanten und Muslime auf engsten Raum in einer harmonischen Gemeinschaft wie vor hunderten von Jahren.

Das Dorf Koro - 30 Minuten von Bobo

Als letztes Highlight besichtigten wir einen Wald – hört sich seltsam an, aber war sehr schön: Man fühlte sich beinahe so als wäre man im tropischen Regenwald – zum Glück war es nicht so schwül.

Der Wald von Kou - der Besuch lohnt sich!

… abschließend noch ein Blick auf die Straßen von Bobo. Hier leben zwar auch 450.000 Menschen, dennoch ist es hier im Gegensatz zu Ouaga tags und nachts recht ruhig, generel nicht sehr verdreckt und sehr grün.

Das Straßenleben in Bobo

Am 29. kehrten wir reichlich mit Eindrücken und Bildern nach Ouaga zurück, um am 31. ins neue Jahr zu feiern.

Kategorien: Fotos, Notizen, unterwegs

1 Kommentar to Urlaub im Süden – Bobo und Banfora

Dr. W. Kolbinger
27. Januar 2008

Hallo Leute, eure Berichte lesen sich absolut toll.
Allerdings schreibe ich wegen einer Bitte. Einer unserer Söhne will im Rahmen einer biologischen Feldstudie der Uni Regensburg im Mai für 7 Wochen auf dem Landweg von Burkina Faso nach Benin einreisen. Meine Frau und ich haben jetzt aufgrund der Berichte zur Sicherheitslage des auswärtigen Amtes etwas Angst um ihn, da dort gehäuft Überfälle vorkommen sollen.
Bitte teilt un s mit, ob dem so ist.
diesen Eindruck nicht zurück.
Vielen Dank, viel Spass noch und Grüße aus Deutschland
W. Kolbinger

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