Ouaga
Es bewegt sich was in Ouaga
Samstag, 17. Juli 2010 | Jan Sonntag | 2 Kommentare
Wenn man nach einem knappen Jahr wieder in eine Stadt der Größe Ouagadougous zurückkehrt, hat sich dort natürlich einiges getan. Auf den ersten Blick ist zwar noch alles beim alten, doch wird an allen Ecken und Enden die städtebauliche Entwicklung vorangetrieben. Am meisten fallen dabei die neuen “échangeurs” auf, die Über-und Unterführungen an der großen Ringstraße, die Ouaga umschließt.
Noch vor einem Jahr gab es nur ein kleines “Autobahnkreuz”, und zwar in Ouaga 2000, dem neuen und etwas gigantisch anmutenden Nobel-Stadtviertel, das neben dem neuen Präsidentenpalast auch das beste Hotel der Stadt, diverse Botschaften, Unternehmen und Ministerien beherbergt. Das Kreuz verbindet den Ring mit der sechsspurigen Schnellstraße, die zum Präsidentenpalast und vorbei an dem riesigen Kreisverkehr am Place des héros nationaux führt- und an einer weiten unbebauten Fläche, die sich erst langsam beginnt mit Baustellen zu füllen. Wenn manchmal eine kleine Karawane aus Kamelen die Autobahn kreuzt, bringt das den starken Kontrast zwischen dem Leben in Ouaga 2000 und dem Rest des Landes gut auf den Punkt. Inzwischen wurden zwei weitere solcher Kreuze (fast) fertiggestellt, die dazu dienen sollen, die Ringstraße mit den Straßen nach Fada N’Gourma (Osten) und Bobo-Dioulasso (Westen) zu verbinden, ohne dabei den Verkehr weiter zu verdichten.Auch sonst wird viel gebaut: nach den Überschwemmungen vom letzten Jahr wurden die Brücken am Stausee renoviert, neue Brücken werden gebaut, Straßen betonniert, neue Viertel entstehen. So ändert dieses Stadt langsam aber stetig ihr Gesicht.



Ein Gang über den Markt
Donnerstag, 10. September 2009 | Jan Sonntag | Kommentare deaktiviert
In Ouagadougou gibt es neben dem gerade neu eröffneten großen Markt in der Innenstadt in jedem Viertel einen eigenen Markt, auf dem man alles findet, was man im täglichen Leben braucht. Hier ein kleiner Rundgang auf dem Markt unseres Viertels Somgandé:
Alumni Portal
Freitag, 12. Dezember 2008 | Jan Sonntag | 2 Kommentare
Vergangenes Wochenende veranstalteten diverse deutsche Institutionen einen Kongress für Burkinabé, die in Deutschland eine Ausbildung gemacht oder studiert haben.
Für SEWA war dies eine Gelegenheit, sich auf der an diese Veranstaltung angeschlossenen Messe mit einem Stand zu präsentieren, ein bisschen für die Projekte zu werben und interessate Kontakte zu knüpfen, um sich noch besser vernetzen zu können.
Also machten wir uns daran, unseren Messeauftritt durch ein Banner und ein paar Plakate vorzubereiten und unseren Stand aufzubauen.
Das Interesse war dann auch tatsächlich recht groß und der deutsche Botschafter war nach der Messe wohl so ziemlich der einzige, der unseren Stand (übrigens dank MicroSow mit Solarstrom versorgt) nicht besucht hatte. Viele hofften auf die Elektrifizierung der Schule in ihrem Heimatdorf, sodass wir wahrscheinlich bald neue Anfragen bei uns auf dem Schreibtish liegen haben werden, andere wollten sich das Prinzip des Solarkochers erklären lassen, und das Ding in Aktion sehen!
Für Nils und mich war es mal wieder spannend, die SEWA-Projekte vorzustellen, denn es versetzte uns ein wenig in unsere Vorbereitungszeit zurück, mit dem Unterschied, dass wir nun um einige Erfahrungen reicher und noch mehr in die Projekte involviert sind. Zusätzliche Herausforderung war, das Ganze nicht mehr nur auf Deutsch, sondern vor allem auf Französisch und -ungewohnter Weise- auch auf Englisch zu erklären – ständig im Wechsel versteht sich.
Fussball
Mittwoch, 10. September 2008 | Jan Sonntag | 1 Kommentar
Am Samstag waren wir auf dem Länderspiel Burkina Faso – Tunesien im Stade du 4 août in Ouagadougou
Schon auf dem Weg ins Stadion sahen wir einige begeiserte Fans, wobei wir den spektakulärsten einfach fotografieren mussten.
Am Stadion angekommen, haben wir ersteinmal unser Mofa in einem Meer von Rollern geparkt und uns Karten gekauft – für 500 CFA, also etwa 75 Cent. Dann schön brav in die Reihe gestellt um auf die Tribühne zu kommen.


Das Spiel selber war ein wenig unspektakulär, 0-0 unentschieden, wobei die Burkinabé schöer gespielt haben. Aber es war interessant einmal ein bisschen burkinische Stadionatmosphäre zu schnuppern.
Nach dem Spiel dann ein unglaublicher Traffic-jam, ein Chaos aus Mopeds und Autos und leichte Schwierigkeiten, das eigene Mofa wiederzufinden.

Hier noch ein kurzes Video, ohne Kommentare, lediglich ein paar Impressionen die wir mit einer Digitalkamera aufgenommen haben:
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